Unterwegs als Dozent

Für Leute die sich fragen, was ich eigentlich so mache, wenn ich nicht für Reisebüros oder andere touristische Unternehmen arbeite.

Seit September habe ich einen kleinen Lehrauftrag an meiner alten Uni, der HWR Berlin am Campus Lichtenberg (Fachbereich Duales Studium).

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Für den Fachbereich Tourismus bin ich dort für das Modul Projektmanagement tätig. Genauer gesagt, darf ich an einem Projekt mitwirken, was ich schon damals als Student mit ins Leben gerufen hatte.

Das Projekt umfasst 2 Semester und beinhaltet den weiteren Aufbau sowie die Platzierung der Marke Studierte Weltenbummler. Gemeinsam mit den Studenten vermarkte ich somit den Studiengang Tourismusbetriebswirtschaft bei potentiellen neuen Studenten und Unternehmen, die zu Praxispartnern innerhalb des dualen Studiums werden möchten.

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Mit von der Partie sind außerdem der Fachrichtungsleiter Prof. Dr. Soller, Ralph Wudke sowie der Journalist Horst Schwartz, der für diverse Fachzeitschriften tätig ist.  Das Projekt beinhaltet auch die Organisation und das Marketing  für den Stand auf der kommenden ITB Berlin.

Besonders stolz bin ich aber auf mein Team, das mit mir gemeinsam die Social-Media-Kanäle betreut.

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In diesem Jahr geht es inhaltlich u.a. darum, das Bachelor-BWL-Studium richtig in der Tourismusbranche darzustellen, also aufzuzeigen welche Möglichkeiten sich für Absolventen im Berufsleben ergeben können. Wir sind motiviert, somit viele neue Fachkräfte für die Branche zu gewinnen und Ausbildungskonzepte zu entwickeln, die sich sowohl für Studenten, aber auch für kooperierende Unternehmen bezahlt machen.

So konnte ich beispielsweise die Gelegenheit nutzen, das Projekt und den Studiengang beim monatlich stattfindenden SKÅL-Meeting zu präsentieren.

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Ich freue mich auf alles, was auf mich als Dozent zukommt!

LG,

Max

Sinnvolle Plakatwerbung fürs Reisebüro

Ein neues, 2m hohes, Werbeplakat schmückt seit einigen Tagen den U-Bahnhof Eberswalder Straße im Prenzlauer Berg. Was mir bei der Gestaltung wichtig war, lest ihr in diesem Beitrag unter den beiden Fotos.

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  • Es werden keine Preise kommuniziert.

Da Preise für touristische Produkte in erster Linie dynamisch sind und im Zeitalter moderner Reservierungssysteme täglich schwanken, würde es aus meiner Sicht keinen Sinn ergeben, ausgewählte Produkte zu bewerben. Viel wichtiger ist hier, dass das Reisebüro mit seiner eigentlichen Dienstleistung wirbt, nämlich im richtigen Augenblick maßgeschneiderte Angebote für die Kunden parat zu haben. Es gibt viele weitere Gründe, warum sich eine Reise nur sehr schwer über einen Preis definieren lässt (z.B. Subjektivität oder die Nicht-Lagerfähigkeit von Dienstleistungen). Studieren kann man Tourismusbetriebswirtschaft übrigens hier in Berlin.

  • Die Gestaltung ist auf den gesamten Marketing-Mix des Reisebüros ausgelegt.

Auf Facebook und Instagram wirbt das TUI Reisecenter für die Präsenz im Kiez. Warum sollte also die Außenwerbung nicht auch für die Präsenz des Reisebüros in sozialen Netzwerken werben? Dieser Aspekt wird leider häufig vernachlässigt.

  • Öffnungszeiten und Wegbeschreibungen wurden nicht erwähnt.

Wichtiger ist nämlich, dass der Name des Reisebüros genau so im Internet gefunden wird. Den Rest erledigen heute Google bzw. unsere Smartphones. Dieses setzt natürlich ebenfalls eine ordentliche Online-Präsenz voraus.

Ich freue mich immer über Fragen und Anregungen. Bis zum nächsten Beitrag und

beste Grüße,

Max

Zu Besuch bei TourismusDialog.Berlin

Am 1. Februar konnte ich als Zuschauer bei einer sehr interessanten Podiumsdiskussion im H4-Hotel am Alexanderplatz teilnehmen. Die Veranstaltung trug den Namen Geschmackvolle Landschaften – oder nicht? Reisen und Genuss von Ostsee bis Erzgebirge und wurde von TourismusDialog.Berlin, allen voran Gehard Kirsch und Prof. Dr. Soller vom Institut für Tourismus Berlin e.V. ins Leben gerufen.

IMG_9749.jpgAn der Diskussion beteiligt waren Maria Gross alias Maria Ostzone, Inhaberin und Köchin Speisewirtschaft Bachstelze in Erfurt, Stephan Hentschel, Küchenchef des Restaurants Cookies Cream in der Friedrichstraße Berlin und Marco Müller, Küchenchef Restaurant Rutz, ebenfalls in Berlin. Alle 3 sind bekannte und anerkannte Vertreter ihrer Branche und wurden in der zurückliegenden Zeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Außerdem diskutierte Uwe Krohn, Vice President Sales der Gruppe H-Hotels, mit.  Moderiert wurde die Unterhaltung von Dr. Stefan Elfenbein, Korrespondent von Der Feinschmecker und Vorsitzender der Jury Berliner Meisterköche.

Warum ich persönlich glaube, dass dieses Gesprächsthema stark den Incoming-Tourismus beeinflusst, möchte ich mit dieser Zusammenfassung kurz erläutern.

  • Neben der Digitalisierung, beeinflusst kein anderer Trend die Tourismusbranche so stark, wie die Entwicklung einer neuen Esskultur in Deutschland.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es bei der Küche mehr auf Authentizität als auf Exklusivität der Speisen ankommen sollte, damit Gäste für eine Region begeistert werden können. Die Beteiligten brachten dabei zum Ausdruck, dass sie alle in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind und daher, ein paar gute Erfahrungen aus der Zeit, mit ihren heutigen Möglichkeiten vereinen können. So gäbe es heute zwar viel mehr Produkte für die Zubereitung guter Gerichte, aber das Streben nach Maximalgewinn setze die örtlichen Bauern immer mehr unter Druck, wodurch der Markt nach billigem Essen weiter steigt und die Qualität des Essens nachlasse.

Mit ihren Restaurantkonzepten sind die Sprecher aus ihrer Sicht erfolgreich, weil sie eben genau diese Denkweise des günstigsten Angebots umgehen, sich auf gute Mahlzeiten konzentrieren und diese zu einem fairen, aber nicht überteuerten Preis anbieten.

  • Wodurch zeichnet sich die ostdeutsche Küche eigentlich aus und beeinflusst die Kreativität von damals die Neue Deutsche Küche bis heute?

Auch hier kamen die Mitwirkenden zu dem gemeinsamen Schluss, dass es im Nachhinein nicht geschadet hat, wenn man im Osten auf dem Land aufgewachsen ist oder bei der jährlichen Ernte der Großeltern mitgeholfen hat. Ganz im Gegenteil: Man sei beispielsweise in den Genuss gekommen, den Geschmack echter Erdbeeren vom heutigen Geschmack aus der Massenproduktion zu unterscheiden oder hätte gelernt, wie aus weniger Zutaten und etwas Kreativität, mehr geschaffen werden könne.

Diese Erfahrungen sollten allerdings nichts Besonderes oder Exklusives sein, sondern allgemeiner Standard. Um dieses Ziel zu erfüllen, müsse man den Touristen und Einheimischen verdeutlichen, dass die Produkte aus der Landwirtschaft zwar damals im Osten knapper waren, die Qualität jedoch häufig besser, denn fast alle regionalen Bauernhöfe wurden staatlich subventioniert. Natürlich sind die Umstände von damals nicht auf heute übertragbar, dennoch finde man z.B. in der Schweiz genügend Restaurants, die weder exklusiv noch überteuert sind, aber die Qualität der Speisen deutlich mehr überzeugt. Maria Gross ist der Ansicht, die heutige fehlende Subvention der Kleinbauern ist der Grund, warum die Qualität von heute nicht mit der von damals mithalten kann. „Menschen in anderen Ländern legen außerdem nun einmal auch einfach mehr Wert auf gutes Essen.“, so Maria Gross.

Eine weitere Feststellung in der Runde: Wer heute als Gastronom innovativ ist, beruft sich nicht nur auf Forschungen, neuen Trends oder wirtschaftlichen Entwicklungen, sondern blickt einfach 30 Jahre zurück und überlegt, warum die Menschen im Osten, anders mit dem Thema Ernährung umgegangen sind, als heute üblich.

  •  Sind preisbewusste Restaurants eine kleine Nische auf dem Markt oder ist es möglich diese Refokussierung auch in die Hotellerie zu integrieren?

An dieser Stelle gab es Diskussionsbedarf. Während die Gastronomen in der Runde, die Ansicht teilten, dass Hotelmanager nur mutiger bei der Preisgestaltung ihrer Restaurants sein müssten, erwiderte Uwe Krohn von den H-Hotels, dass eben noch zu viele Gäste nicht dazu bereit sind, viel Geld für ihr Essen auszugeben. „So hart es auch klingen mag, aber die Mittelstandshotellerie, müsse bei allen touristischen Zielen der Regionen wirtschaftlich bleiben.“ Zudem gab Uwe Krohn zu bedenken, dass die Gäste meistens im Urlaub etwas außerhalb des Hotels erleben wollen und daher das Hotel nur mit der Übernachtung in Verbindung bringen.

Man einigte sich schließlich darauf, dass ein Umdenken der Hotellerie und Gastronomie zwar langfristig erfolgen müsse, der Prozess jedoch zurzeit eher in Nischen- oder Gourmetrestaurants stattfindet, die der Gast besuchen kann, wenn er sich in der Region aufhält. Von heute auf morgen nur noch Bio-Restaurants in der Mittelstandshotellerie anzubieten sei schlichtweg nicht machbar. Vielleicht, und hier waren sich alle einig, wäre es ein guter Anfang, wenn in der Schule oder in den Medien das Thema Ernährung und Landwirtschaft wieder stärker present wäre. Als Beispiel wurde das Unterrichtsfach „Schulgarten“ oder die Kultsendung Du und Din Garten angeführt.

Meine Meinung dazu?

Ich finde, dass wir in unseren Regionen eine positive Entwicklung bezüglich der Esskultur erleben. Ein Restaurantbesuch hat meiner Meinung nach auch immer etwas mit einer entspannten Atmosphäre und gutem Service zu tun. In den Großstädten ist der Trend zu beobachten, dass die Präsenz von McDonalds, Burgerking und anderen Schnellrestaurants deutlich zurückgegangen ist und die Leute auf jeden Fall dazu bereit sind, für eine entsprechende Qualität auch entsprechend zu zahlen. Anders herum ist zu erkennen, dass es weniger überteuerte Gaststätten gibt, von denen man enttäuscht wird, z.b. wenn man viel zahlen muss, aber nicht von dem Essen satt wird.

Bei mir ist vor allem das Interesse an einem gutem Mittagstisch groß, egal wo ich mich aufhalte.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass auf jeden Fall der Bedarf an (ost)-deutscher Hausmannskost in den hippen Orten von der Ostsee bis zum Erzgebirge vorhanden ist. Jeder, der beispielsweise schon einmal durch die Innenstädte von Rostock, Berlin, Leipzig oder Erfurt geschlendert ist, wird bemerken, dass nahezu überall  Gerichte wie Königsberger Klopse, Jägerschnitzel oder Thüringer Klöße feste Bestandteile einer jeden Speisekarte sind.

Vielen Dank für den unterhaltsamem Abend und die informative Diskussion,

Max Hübner

Berlin

Pauschalpakete mit Leerraum – Smart Consuming bei individuellen (Rund)-Reisen

Häufig muss man bei größeren Reisen verschiedene Dinge voneinander abwägen und verzweifelt nahezu dabei, das richtige Verhältnis aus Zeit, Preis, Leistung, Sicherheit und Individualität zu finden.

Hinzu kommen Fragen wie: „An wen wende ich mich während oder nach der Reise, wenn Mängel wie gravierende Flugverspätungen auftreten?“

Stellen wir uns folgenden Wunsch vor:

Ihr wollt zu zweit eine Reise, inklusive Badeaufenthalt, nach Bali unternehmen.

Die ganze Reise soll 15 Tage lang sein. Es sollen neben den Flügen verschiedene Hotels organisiert werden. 8 Tage davon sollen als Badeurlaub in einem Hotel verbracht werden, 7 Tage sollen zur Besichtigung der Insel in unterschiedlichen Hotels genutzt werden.

Sofern man nun im Vorfeld so viel wie möglich organisieren will, ergeben sich verschieden Varianten, auf die ich hier nun eingehen werde.

Für mein gewähltes Beispiel werden benötigt:

  • Flüge
  • 1 Badehotel
  • zusätzliche Unterkünfte, genannt „Rundreise“

Möglichkeit 1: Individuelle Buchung der einzelnen Bestandteile

Das heißt: Flug bei Firma X, Badehotel bei Firma Y, restliche Unterkünfte bei Firma Z

X+Y+Z

XYZ.jpgVorteile:

  • höchste Individualität bei der (Vor)-Auswahl
  • keine Einschränkung beim Buchen
  • sämtliche Deals können miteinander kombiniert werden

Nachteile:

  • Keine einheitlichen Regressansprüche („X kann nur bei X reklamiert werden, Y nur bei Y, Z nur bei Z) Das ist besonders ärgerlich, wenn die Firma bei der man gebucht hat, ihren Sitz im Ausland hat und deren Sprache man nicht mächtig ist. Hinzu kommt, dass es unterschiedliche Rechtslagen in unterschiedlichen Reiseländern gibt.
  • Keine gegenseitige Produktgarantie der einzelnen Bestandteile. (Beispiel: Verspätet sich ein Flug und ihr verpasst dadurch einen Weiterflug oder kommt zu spät bei einer Unterkunft an, übernimmt niemand einen Schaden, auch wenn ihr diesen nicht selbst verschuldet habt. Frei nach dem Motto: „Das eine Produkt hat mit dem anderen ja nichts zu tun“ oder „Ihr habt die Verspätung selbst verschuldet, denn ihr hättet ja eine andere Flugverbindung zum Reiseland wählen können“.

Möglichkeit 2: Bausteinreise (aus mehreren Einzelleistungen wird ein Gesamtprodukt)

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Reiseveranstalter aus Deutschland wie TUI oder DERTOUR bieten diese Möglichkeit an. Der erste Ansprechpartner für diese Konstellation ist i.d.R. das Reisebüro eures Vertrauens.

Über einen Tour Operator (=Veranstalter) greift man nun auf das Kontingent an Flügen, Hotels, Transfers, Mietwagen etc. zu, was diesem zur Verfügung steht, kombiniert alle Bestandteile und macht daraus ein neues, individuelles Gesamt-Produkt.

Aus X,Y, und Z wird also nun das neue Produkt

A (=Pauschale)

Vorteile (sehr grob):

  • Veranstalterhaftung (in Deutschland). Verspätet sich der Flug beispielsweise erheblich, haftet der Veranstalter auch für die nachfolgenden Bestandteile der Reise. Es gibt in Deutschland umfassende Serviceanbieter, bei denen man sich als Reisender sein Bausteinpaket zusammenstellen lassen kann. Aus einer kompetenten Beratung ergeben sich wiederum Vorteile wie maßgeschneiderte Angebote, Zeitersparnis und der Kontakt zu persönlichen Ansprechpartnern.
  • Regressansprüche für alle „Bausteine“ beim Tour Operator

Nachteile:

  • Man ist weniger individuell, da man z.B. auf das Hotel-Kontingent eines Veranstalters angewiesen ist, sowie auf die dazugehörigen Restriktionen.
  • Reiseveranstalter können die Preise für „ihre“ Leistungen in die Höhe treiben und mit Margen versehen.

Letzterer Nachteil kommt jedoch in der Praxis eher selten vor, da die Baustein-Bestandteile ansonsten nicht mehr konkurrenzfähig wären gegenüber Variante 1.

Empfehlenswert ist es also immer zu überprüfen, ob verschiedene Reise-Komponenten auch als Baustein-Reise kombinierbar sind.

Möglichkeit 3: Reisepaket 

Hier sind Airline, Transfer sowie die Unterkünfte, ob in Form eines Badeurlaubs oder einer Rundreise, bereits miteinander kombiniert. Das Produkt wird nicht erst zusammengestellt, es existiert bereits. Die Reise ist von „Vorne bis Hinten“ durchorganisiert. Umgangssprachlich wird das Reisepaket auch als „Pauschalreise“ bezeichnet.

An dieser Stelle wählt man ein schon vorhandenes Produkt mit den einzelnen Komponenten:

Paket A1,  Paket B3, Paket G4 usw. 

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Vorteile:

  • Chance auf geringsten Preis ist sehr hoch
  • bessere Rechtslage aus Kundensicht (siehe Veranstalterhaftung)
  • Urlaub ist größtenteils durchorganisiert und man hat weniger Aufwand vor Ort
  • Sammeltransfer ist i.d.R. inklusive
  • Es besteht der geringste Aufwand beim Buchen.

Nachteile:

  • geringste Individualität während der Reise
  • weniger bis keine Anpassungen des Pakets möglich
  • Gefahr am höchsten in „Touri-Fallen“ zu tappen (Massenbesichtigungen, „Abzocke“, Standardisierung usw..

Für welche Variante sollte man sich entscheiden? – Sofern es möglich ist:

Eine Mischform

So gehe ich dabei vor:

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  1. Ich schaue langfristig nach einem passenden Reisepaket und reserviere dieses Angebot (Variante 3) unverbindlich. Das Reisepaket enthält gute Flugzeiten ins Zielgebiet, das Badehotel sowie den Transfer vom Flughafen zum Hotel und den Rücktransfer zum Flughafen.
  2. Ich lasse vom Veranstalter einen Leeraufenthalt einfügen zwischen dem 5. und dem 14. Tag. (Das heißt ich nutze nun vom 1.-5. Tag das Paket und noch einmal für 14. und 15. Nacht.
  3. Ich plane nun die Rundreise und buche die Bestandteile „meiner“ gewollten Rundreise während des Leeraufenthalts (am 14. Tag kehre ich in das Badehotel zurück).
  4. Idealerweise, buche ich die Rundreise-(Unterkünfte) noch beim selben Veranstalter, wie das Reisepaket und erhalte damit streng genommen eine Baustein-Reise (Variante2).

Mischform 1.jpgDiese Mischform gibt mir die Individualität zurück, die ich bei der Buchung eines Reisepakets verlieren kann sowie die höchste Rechtssicherheit aus touristischer Kundensicht. Gleichzeitig erhalte dadurch hohe Chancen den geringsten Preis zu erhaschen.

Bis zum nächsten mal,

Max

 

Instagram und Reisebüros I

Unabhängig davon, welche Ziele man mit einem INSTAGRAM-Account verfolgt in seinem Büro, möchte ich heute über ein paar handwerkliche Aspekte schreiben, wie Beiträge effizienter und zielorientierter gestaltet werden können. Es geht hier nicht um das „Was“, sondern in erster Linie um das „Wie“.

Da INSTAGRAM mittlerweile zwei Funktionen anbietet, nämlich zum einen das Posten von Bildern oder Videos in der Timeline und auf der anderen Seite das Erstellen einer „Story“, wird es in den nächsten Tagen einen zusätzlichen Artikel dazu geben.

Das gute schon einmal im Voraus: Viele der folgenden Hinweise lassen sich auch auf andere Social-Media-Kanäle anwenden.

  1. Quadrat ist kein Muss (mehr), nur die Länge eines Videos ist entscheidend 

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Habt ihr Videos oder Fotos auf eurem Smartphone, die nicht quadratisch (1:1) sind, sondern 4:3 oder 16:9, könnt ihr diese dennoch posten. Ein einfacher Klick auf dieses Symbol genügt.

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Ich erinnere mich noch genau daran wie ärgerlich es früher war, wenn man ein schönes Panorama für Instagram verwenden wollte, dies aber aufgrund des falschen Formates nicht funktionierte.

2. Warum quadratisch trotzdem besser ist

➡️ Welche technischen Eigenschaften weist dieses Video nun auf? Das möchte ich mit euch Schritt für Schritt durchgehen.

Das Format ist zwar quadratisch, das Video ansich ist jedoch (ganz normal) in 4:3 gedreht und wurde mit einem Bearbeitungsprogramm ins vorgegebene Format eingefügt.

Bei dem Bearbeiten des Materials entstehen somit über und unter dem Video die berühmten schwarzen Streifen. Dieser „Leerraum“ kann genutzt werden, um ihn mit strategisch wichtigen Informationen auszustatten.

So wurden für dieses Video im oberen Bereich das Logo des Reisebüros, die Symbole der Social Media Kanäle sowie der Haupt-Hashtag (#) gewählt, der auch schon u.a. bei der Schaufenster-Deko 3.0 zum Einsatz kam. (Bei der „neuen“ Farbe der ursprünglich schwarzen Balken wurde im Übrigen die Farbe der der jeweiligen CI des Reisebüros gewählt, bzw. die des Franchise-Gebers.

Bei der Anfertigung des Videos, hatte ich mich außerdem dazu entschieden, den zusätzlichen Bereich mit Untertiteln auszustatten. Aus meiner Sicht, sind Untertitel in vielerlei Hinsicht hilfreich, weil nicht jeder Follower automatisch die Videos mit Ton in seiner Timeline betrachtet.

➡️ Welche weiteren technischen Vorteile entstehen durch derartige Videos?

Das Video-Material wird erst einmal sehr viel kleiner. Durch das Quetschen in das Quadrat verringert sich zwangsläufig auch die Qualität der Aufnahmen, diese bleibt aber aus meiner Sicht jedoch ausreichend.

Aufgrund der geringen Größe, kann das Video nun bequem per Messenger, wie Whatsapp, an Kunden versendet werden, was einen absoluten Wettbewerbsvorteil darstellt.

Natürlich erfordern die zuletzt genannten Maßnahmen einige Grundkenntnisse in der Videobearbeitung. Danach können Reisebüros es mit dem touristischen Know-How verbinden.

Für Fragen stehe ich gern zu Verfügung.

Bis bald,

Max 😊