Unsere Nische in der Branche đŸŒŽđŸ‘šâ€đŸ’»

  • Die digitale Kommunikation zwischen dem Kunden und dem ReisebĂŒro muss nicht unpersönlich sein. ✔
  • Unsere Kunden buchen bei uns, weil sie maßgeschneiderte Urlaubsangebote bekommen, direkten Kontakt mit einem persönlichen Ansprechpartner erhalten und Zeit sparen bei der Urlaubsfindung.✔

Wo HĂŒrden zu ĂŒberwĂ€ltigen sind, gibt es auch neue Möglichkeiten auf dem Markt☝

Ein nicht unerheblicher Teil unserer Gesellschaft steckt das ReisebĂŒro gern in eine Kategorie mit Videotheken  („vom Aussterben bedroht.“)

Betrachtet man die derzeitige Marktsituation, so hat sich zwar in den letzten 15 Jahren enorm viel verĂ€ndert, die herausgegebenen Zahlen der VerbĂ€nde sprechen jedoch eine klare Sprache. Der Gesamtumsatz der ReisebĂŒros ist in den letzten Jahren gestiegen, obwohl die Anzahl der ReisebĂŒros leicht zurĂŒckgegangen ist. 

Dieses Ergebnis lĂ€sst fĂŒr mich nur eine logische Schlussfolgerung zu. Gute ReisebĂŒros haben vieles richtig gemacht. Weniger innovative BĂŒros, können sich nicht ausreichend an neue Marktsituationen anpassen.

Klar, bis heute ist es nicht einfacher geworden nur vom VermittlungsgeschÀft zu existieren. Andererseits warten derzeit auch enorme Chancen, von Touristikern nur wahrgenommen zu werden.

Ich bin der Auffassung, dass eine Auseinandersetzung zwischen dem „ReisebĂŒro“ und dem „Internet“ zwar stattgefunden hat, wir als Touristiker aber lĂ€ngst ĂŒber die Frage hinaus sein sollten, ob das Internet den stationĂ€ren Vertrieb zerstört oder nicht. Meine stets angefĂŒhrten HauptgrĂŒnde habe ich oben bereits erwĂ€hnt.

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Vorteile des ReisebĂŒros mĂŒssen hĂ€ufiger herauskristallisiert werden☝

Betrachten wir doch einmal die o.g. GrĂŒnde und ĂŒbertragen sie auf einen reinen Online-Reisevermittler. Hier muss der Kunde seine sogenannten Hard-Facts seines Urlaubs selbststĂ€ndig in ein Buchungstool eingeben. (Unternehmen wie Ab-in-den-Urlaub fallen mir da spontan ein.)

Maßgeschneiderte Angebote ✖: Fehlanzeige. Betriebswirtschaftlich begrĂŒnden kann man dies, wenn man den Kunden vor Augen hĂ€lt, dass ein touristisches Produkt immer abhĂ€ngig ist von den persönlichen PrĂ€ferenzen des Reisenden. Was soll der schlaue Kunde mit einem Angebot einer Pauschalreise (mind.Flug/Hotel) anfangen, wenn die berĂŒhmten Worte „ab“ oder noch besser „schon fĂŒr“ vor dem Preis stehen? Eine klare DefinitionÂ ĂŒber den Preis und die restlichen Konditionen gestalten sich definitiv anders. Hinter dieser Masche steckt nichts anderes als der Marketing-Effekt einer PreisfĂŒhrerschaft-Strategie, von der man sich als ReisebĂŒro nicht unter Druck setzen lassen sollte. Zudem sollte man auf diese Methoden des Marketings im stationĂ€ren Vertrieb nicht zurĂŒckgreifen und dementsprechend seine Schaufenster mit super gĂŒnstigen Angeboten vollkleistern.

Kontakt zu einem persönlichen Ansprechpartner ✖: Fehlanzeige. Hat der Kunde Fragen zu einem touristischen Produkt, sollen Anpassungen vorgenommen werden oder gibt es gar Probleme – welche Methode zur Bearbeitung ist dann wohl am besten geeignet? Auf jeden Fall steht die Variante, sich in die Warteschleife des Callcenters eines Onliners zu hĂ€ngen, an letzter Stelle.

Zeitersparnis beim Online-Buchen ✖: Fehlanzeige. Wer mir erzĂ€hlt, dass das Heraussuchen einer Reise bei den ĂŒblichen Internetportalen schneller ginge, als kurz mit dem Reiseberater des Vertrauens zu kommunizieren oder diesem einen Besuch abzustatten, der sollte sich einmal die Frage stellen, warum wir uns werbefreien Content bei Anbietern wie NETFLIX oder SPOTIFY bezahlen lassen. Oder noch ein gutes Beispiel: Warum schauen wir uns einen guten Film lieber im Kino an, als auf RTL ? – Weil sie dort werbefrei gezeigt werden. Onlineanbieter finanzieren sich zu einem nicht unerheblichen Teil durch Werbepartner. Aufgezwungene Werbung = wertvoller Zeitverlust.

Fassen wir noch einmal zusammen: Das schlechteste Szenario fĂŒr den Kunden ist ein undefiniertes Angebot, was er sich lange selbst und mit mĂŒhevollem Aufwand zusammensuchen musste.

Ich fĂŒr meinen Teil, möchte diesen Aufwand und dieses Risiko lieber von Vornherein ausschließen. Daher ist fĂŒr mich der Weg ins gute ReisebĂŒro oder die Kontaktaufnahme hĂ€ufig smarter, als online auf dubiosen Seiten selbst zu suchen.

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PS. Streng genommen ist die Aussage, dass Urlaubsreisen im Internet genau das gleiche kosten wie im ReisebĂŒro (und umgekehrt) nicht korrekt. ZĂ€hlt man Aufwand (wie Recherche) oder den Zeitverlust ebenfalls zu den Kosten, kommt man im ReisebĂŒro sogar gĂŒnstiger weg.

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